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Kinderarmut hat viele Gesichter

  • Obwohl die Anzahl an Kindern sinkt, steigt deren Armutsquote.
  • Obwohl die Anzahl der Millionäre steigt, steigt die Zahl der überschuldeten Haushalte.
  • Obwohl die Einkommen steigen, steigt die Zahl der Sozialhilfeempfänger.


Wussten Sie, dass in Deutschland

  • mehr als 2,5 Mio Kinder arm sind?
  • mehr als 300.000 Kinder täglich hungrig zur Schule oder in die Kindertagesstätte gehen?
  • die Kinderarmut von 2004 auf 2005 um mehr als 100% gestiegen ist?
  • jedes siebente Kind/jeder siebente Jugendliche arm ist (d.h. lebt in einer Familie, die weniger als 50% des durchschnittlichen Einkommens zur Verfügung hat)?
  • die Hälfte aller Kinder in finanziell unsicheren Verhältnissen lebt?
  • 37% der 3 Mio. Sozialhilfeempfänger Kinder und Jugendliche sind?
  • arme Kinder fast doppelt so früh Frühförderung benötigen wie Kinder aus nichtarmen Elternhäusern?
  • Hunderttausende Familien in Deutschland die zur Einschulung entstehenden Kosten (Schulranzen, Turnbeutel, Bücher, Hefte etc.) in Höhe von ca. 200 Euro nicht aufbringen können und ihnen laufende Zahlungen für Unterrichtsmaterialien und Klassenfahrten sehr schwer fallen und so oft nicht möglich sind?


Freitag, der 03. Dezember 2010
Zur damaligen Debatte im Deutschen Bundestag über die Hartz IV-Regelsätze erklärte der Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes, Thomas Krüger in einer Pressemitteilung:

Kinderarmut in Deutschland ist ein unverändert großes Problem. Nach Berechnungen des Deutschen Kinderhilfswerkes sind 3 Millionen Kinder und Jugendliche von Armut betroffen – ein Skandal, bei dem die Bundesregierung weiter untätig bleibt. Denn sie kommt dem Auftrag des Bundesverfassungsgerichtsurteils vom 9.2.2010 nicht nach, die Kinderregelsätze in einem sachgerechten und transparenten Verfahren zu berechnen. Die Bundesregierung hat die große Chance verspielt, endlich armutsfeste Kinderregelsätze auf den Weg zu bringen. Die Berechnungen der Kinderregelsätze sind statistisch unsicher, hier wurden zu wenige Haushalte erfasst und die Ausgaben für Kinder mit einem fragwürdigen Verteilungsschlüssel festgelegt. Zudem wurden Ausgabenpositionen teils willkürlich gestrichen, ohne dass dafür eine vernünftige Begründung angegeben wurde. Ein weiteres Problem ist die Einrechnung von Personen, die in verdeckter Armut leben. Wenn die Bundesregierung jetzt dazu sagt, dass es keine empirischen Hinweise darauf gibt, dass es in nennenswertem Umfang Personen gebe, die einen Anspruch auf Leistungen nicht geltend mache, zeigt sie deutlich, dass sie von den sozialen Verhältnissen in Deutschland keine Ahnung hat.

Die Jobcenter bekommen neue Aufgaben zugewiesen, durch die sie im Bereich der sozialen Teilhabe und der Bildungsteilhabe überfordert werden. Das Bildungspaket der Bundesregierung droht ein Bürokratiemonster zu werden, das in keinster Weise dazu führt, dass den sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen in Deutschland endlich eine lebenswerte Perspektive in unserem Land aufgezeigt wird. Denn wie sollen Kinder das Bildungspaket nutzen, wenn z.B. kein Geld für den öffentlichen Nahverkehr zur Verfügung steht. Bei den Anhörungen im Bundestag haben viele Sachverständige die Verfassungsmäßigkeit der Regelsatzberechnungen angezweifelt. So besteht die Gefahr eines erneuten Scheiterns vor dem Bundesverfassungsgericht. Die Regierung sollte deshalb im Vermittlungsausschussverfahren die Kritik an ihrem Gesetzentwurf endlich ernst nehmen und nachbessern.

Keine andere gesellschaftliche Altersgruppe in Deutschland ist so stark von Armut betroffen wie Kinder und Jugendliche. Deshalb fordere ich die Bundesregierung auf: Kümmern sie sich endlich um die Kinder aus benachteiligten Familien, schaffen sie den Kindern gleiche Startbedingungen und damit Chancen auf Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Denn ein chancengerechtes Aufwachsen aller Kinder in Deutschland ist der Lackmustest für unseren Sozialstaat.


Über 2.000 bedürftigen Kindern in Aschaffenburg und Umgebung können Sie helfen - ganz einfach und ohne viel Aufwand!

"1.800 Geschenke haben wir zum Beispiel an Weihnachten 2012 an eben 1.800 bedürftige Kinder vom bayerischen Untermain persönlich überreicht. Diese Kinder hätten sonst definitiv kein Weihnachtsgeschenk von ihren Eltern bekommen können."

"In Deutschland ist jedes fünfte Kind arm." Aussage des Wochenberichtes des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung.

"Jedes sechste Kind in Deutschland ist von Armut betroffen." Aussage aus dem  Bericht zur Lage der Kinder in Deutschland von Unicef vom Mai 2008.

"Jeder Vierte zwischen 16 und 24 Jahre alte Jugendliche lebt in materieller Not oder ist davon bedroht." Aussage der Arbeitsgemeinschaft der Kinder- und Jugendhilfe (AGJ) Anfang Juni 2008.


Wir sagen: Die Armutsgrenze muss fallen! Auch nur ein armes Kind ist ein Kind zuviel in der Armutsstatistik! Wir leben eigentlich immerhin in einem der reichsten Länder der Welt - Kinder sind die Zukunft unseres Landes, Kinder sind die Zukunft unserer Erde. Kinder-Armut darf es deshalb nicht geben.


Und jetzt einmal ein paar Fakten aus Aschaffenburg, bzw. dem bayerischen Untermain:

  • Über 2.000 Kindern droht ein Weihnachtsfest ohne ein Geschenk, droht ein trostloses Weihnachtsfest
  • Über 2.000 Kinder müssen Lügen erfinden, wenn sie zum Beispiel gefragt werden "...und was hast Du zu Weihnachten bekommen?"
  • 2.500 Familien aus Aschaffenburg und Umgebung sind im Besitz des Sozialpasses
  • 1.800 Geschenke haben wir zum Beispiel an Weihnachten 2012 und 2013 an eben 1.800 bedürftige Kinder vom bayerischen Untermain persönlich überreicht - Hilfe für Kinder in und um Aschaffenburg, die kontrolliert ankommt - Armut gibt es nicht nur in den vielen anderen bekannten armen Ländern, sondern beschämenderweise in einer enormen Menge auch bei uns, mitten unter uns auch in Aschaffenburg, in einem der reichsten Länder der Welt in dem mittlerweile jedes 4. Kind in Armut lebt!

    Lassen Sie uns gemeinsam unser Aschaffenburg für diese Kinder strahlender und schöner machen.
    Lassen Sie es nicht zu, dass Weihnachten ein trauriges Fest für viele Kinder in und um Aschaffenburg wird.

    Lassen Sie an Weihnachten Kinderaugen leuchten - helfen Sie uns helfen!

    Es ist so einfach zu helfen! Es ist so schön, zu helfen!
    Timo Bieber (Initiator Leuchtende Kinderaugen in Aschaffenburg)

     

Die Kinderhilfsaktion Leuchtende Kinderaugen e.V.  kämpft gegen Armut in Aschaffenburg und hilft direkt vor Ort!

Das soll Jahr für Jahr gelingen - helfen Sie uns helfen!!  Es gibt auch kein "zuviel" an Spenden - denn seit 2012 ermöglichen wir auch jedem bedürftigen Kind vom bayerischen Untermain ein Geburtstagsgeschenk, dass heißt, Geschenke die evtl. an Weihnachten nicht vergeben werden, werden im darauffolgendem Jahr als Geburtstagsgeschenk für die vielen bedürftigen Kinder aus Aschaffenburg und Umgebung verwendet!


 

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