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Hilfsaktion Lia-Marie - Bericht Idee und Durchführung der Hilfsaktion

Am 13. August 2010 ging nachfolgender Bericht in die Print- bzw. Online-Medien in und um Aschaffenburg:


In ihrem kleinen Kopf wächst ein böser Tumor
Freitag, den 13. August 2010 um 09:04 Uhr   


 
Lia-Marie ist ein fröhliches Kind - mag Delphine, spielt und tobt gerne und geht in den Kindergarten.Trotzdem verlebt sie ihre Kindheit nicht wie ihre gleichaltrigen Freunde: Die 5-Jährige ist unheilbar krank! Seit zwei Jahren wächst in ihrem kleinen Kopf ein inoperabler Tumor heran.

Die erschütternde Diagnose traf Lia-Maries Mutter Tamara Anfang Juli: „Lia ist seit zwei Jahren halbseitig gelähmt, die Ärzte sagten, dass das verwachsen wird. Ich wollte aber nähere Untersuchungen.“ Im Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin der Uniklinik Heidelberg wurde der Tumor entdeckt. „Einerseits empfindet man Wut, weil die Krankheit nicht früher erkannt wurde, aber der Tumor wäre so oder so inoperabel gewesen. Andererseits ist es eine Erleichterung. So konnten wir die vergangenen zwei Jahre noch unbeschwert genießen“, erzählt die 24-Jährige.

Über jeden Tag dankbar
Regelmäßige Krankengymnastik und Ergotherapie helfen Lia-Marie, die Lähmung in den Griff zu bekommen, eine Naturheiltherapie soll die Symptome des Tumors lindern. Das alles ist für die junge Mutter kaum zu finanzieren - sie steckt mitten in einer Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau. Ihre Kollegen und der Chef unterstützen die allein erziehende Mutter, wo es nur geht, verstehen, wenn sie wegen ihrer Tochter mal nicht zur Arbeit kommen kann. „Ich bin über jeden Tag, den ich mit Lia-Marie erleben darf, dankbar und es ist meine Aufgabe, ihr das Leben so schön wie möglich zu gestalten. Ich versuche dabei nur mein Kind zu sehen, würde man ständig über die Krankheit nachdenken, könnte man verrückt werden.“

Delphintherapie soll helfen
Lia-Marie bekommt mit, dass eine schlimme Krankheit in ihr schlummert. Wenn sie darauf angesprochen wird, sagt sie, sie habe einen Fleck im Kopf. Ihre Mutter will der Kleinen eine Delphintherapie ermöglichen, die soll wahre Wunder wirken. Zumindest hofft Tamara Schneider, dass die Lähmung so zurückgeht. Ein Sparschwein für dieses Projekt ist schon im Wohnzimmer aufgestellt. Derzeit ist der Tumor 21x31mm groß. Die Mutter gibt die Hoffnung auf Fortschritte in der Krebsforschung nicht auf. Bis dahin soll Lia-Marie ein einigermaßen normales Leben führen, zur Schule gehen.

Benefizaktionen für Lia-Marie
Freunde der Familie engagieren sich, rufen zu Spenden auf, organisieren Benefizveranstaltungen. „Die Leute in Miltenberg sind sehr hilfsbereit, dafür will ich mich im Namen von Lia-Marie herzlich bedanken.“ Unter anderem veranstaltet die Hundeschule „Pfötchen“ in Miltenberg am 21. August einen „Erste Hilfe Kurs am Hund“ zugunsten der Kleinen.

Wenn Sie helfen möchten
Spendenkonto des Caritasverbandes für den Kreis MIL
Sparkasse Miltenberg Obernburg
BLZ 796 500 00
Kto-Nr. 500 636 360
Stichwort: Lia-Marie

Ende des Presseberichtes auf primavera24.de


Wie alles begann ....
von Timo Bieber

Genau den vorstehenden Artikel las ich und dachte, da kann oder muss man helfen. Ich erinnerte mich, dass der Tiergarten Nürnberg auch Delphin-Therapien durchführt. So recherchierte ich im Internet, fand die Bestätigung und Telefonnummern der Ärztlichen Leiter des Projektes, der Ansprechpersonen und kontaktierte Primavera, mit der Bitte diese Informationen an die Mutter weiterzugeben, weiterhin bot ich an, dass die Malteser den Fahrdienst zur Delphin-Therapie übernehmen, wenn dies zustande kommt.

Nachdem aber derzeit nur einmal jährlich die Delphin-Therapie in Nürnberg angeboten werden kann, da zu diesem Zweck das Wasser im Delphinarium auf 20 Grad erhöht werden muss, hielt ich es für fraglich, ob Lia-Marie noch soviel Zeit bleibt, um auf einen Therapieplatz in 2011 oder 2012 zu warten.

So reifte die Idee in mir, einfach via der Pressestelle des Tiergartens Nürnberg abzuklären, ob es möglich ist, Lia-Marie einen Tag im Tiergarten Nürnberg, mit einem Besuch bei den Delphinen ohne Publikum, mit Delphinstreicheln und persönlicher Führung, quasi eine „Delphin-Therapie-Light“ zu organisieren. Ich nahm mir vor, dann die Fahrt zu planen, durchzuführen und als helfende Hand dabei zu sein.

Nach ein paar Telefonaten mit dem Tiergarten Nürnberg wurde mir signalisiert, dass der Tiergarten uns sehr gerne unterstützt. Der Kontakt mit der Mutter wurde hergestellt und ich versprach einen Termin zu organisieren  und dann mich mit konkreten Daten zu melden. Als diese Aktion im Kollegenkreis aufgeschnappt wurde, kam es spontan zu einer Geldspende eines meiner Arbeitskollegen. Er bat mich mit dem Geld dafür zu sorgen, dass der Tag komplett kostenfrei für Mutter und Tochter ist (Essen, Getränke, Stofftiere, usw.). Radio Primavera zeigt weiteres Interesse und will möglichst die Fahrt begleiten und darüber berichten.

Die Mutter zeigte sich im Telefonat sehr erfreut und dankbar und ist sich sicher, dass der Tag für Lia-Marie ein unvergessliches Erlebnis wird!

So wie nachfolgend auf dem Bild zu sehen, ist die Situation normal:
Wie man sieht schon für eine normale Führung hinter den Kulissen des Delphinariums aktuell normalerweise 1 Jahr Wartezeit, wir haben es in einer Woche hinbekommen!

 


Weiterer chronologischer Ablauf der Vorplanungen ...
Donnerstag, 16.09.2010

Heute kam die Info vom Tiergarten Nürnberg, dass evtl. in der nächsten Woche ein Termin möglich ist.

Aktuell kläre ich derzeit über einen befreundeten Delphin-Therapeuten, der solche Kurse in der Türkei, in den USA und in Kuba veranstaltet, ab, ob eine schnelle und günstige Therapie im Ausland über ihn möglich ist. So wie es derzeit ausschaut, findet unser Besuch in Nürnberg mit Lia-Marie nächste Woche statt! (Stand 17.09.2010)


Freitag, der 17.09.2010
Anruf vom Tiergarten Nürnberg, der Termin Donnerstag, 23.09.2010 steht, wir sollen um 12.30 Uhr am Eingang des Delphinariums sein. An diesem Tag ist das Delphinarium geschlossen, so dass unsere kleine Gruppe die einzigen Besucher sein werden.

Frau Kilian vom Tierpark Nürnberg riet noch, Ersatzbekleidung für Lia-Marie mitzunehmen, weil sie den Delphinen ganz nah sein darf und es sein kann, dass dabei die Bekleidung nass wird beim spielen mit den Delphinen.

Es darf zu diesem Zeitpunkt auch keiner von uns erkältet sein, weil sonst durch den nahen Kontakt die Delphine angesteckt werden könnten. Die Trainer und Delphin-Betreuer sind dann ganz alleine für Lia-Marie in der ganzen Zeit da und sorgen sicher für unvergessliche Momente für Lia-Marie bei den Delphinen!

Ich telefonierte im Anschluss mit der Mutter und vereinbarte die Abholung von Lia-Marie und der Mutter am Donnerstag, den 23.09.2010 in Miltenberg. Primavera möchte den Ausflug gerne begleiten und darüber berichten, ich bitte die Reporterin, die Mutter zu kontaktieren und zu klären, ob sie damit einverstanden wäre. Weiterhin organisierte ich noch einen zweiten Malteser-Helfer,  zur Unterstützung des Tages im Tiergarten. Gemeinsam soll  die Fahrt nach Nürnberg mit einem Malteser-Fahrzeug erfolgen.

Für die Kennenlernphase am Donnerstag besorgten wir einen wunderschönen Stoff-Delphin und druckte die Bilder ALLER Nürnberger Delphine aus, um bei der Übergabe an Lia-Marie darauf hinzuweisen, dass sich die ganze Delphin-Truppe auf sie freut und schon gespannt und genauso aufgeregt wie Lia-Marie auf Sie wartet!
Ebenso wird ein kindgerechtes Buch über Delphine besorgt,
um die Fahrt nach Nürnberg für Lia-Marie möglichst kurzweilig zu gestalten, das ganze rundet ein 3D-Lesezeichen mit Delphinen ab so dass Lia-Marie so richtig schön auf Delphine eingestellt ist!
   

Tag des Ausfluges - Bericht und Eindrücke
Donnerstag, 23.09.2010

Um 08.15 Uhr startete die Fahrt, unterwegs die Mitfahrer in Aschaffenburg aufnehmen und danach Richtung Miltenberg, um dort auf eine hoffentlich gespannt wartende Lia-Marie samt Mutter zu treffen.

Um 09.00 Uhr sind wir am Treffpunkt und treffen eine aufgeregte Lia-Marie, die vor Aufregung in der Nacht zuvor kaum Schlafen konnte, berichtete die Mutter.

Schnell wurden die Mitbringsel überreicht, der Stoff-Delphin wurde zum neuen Lieblings-Stofftier ernannt und bei Fahrtbeginn blätterte Lia-Marie interessiert in dem Delphin-Bilderbuch und stimmte sich so auf den Delphin-Besuch ein.

Nach knapp zwei Stunden Fahrt erreichten wir gegen 11.00 Uhr den Tiergarten Nürnberg. Direkt am Eingang liehen wir uns einen „Bollerwagen“ mittels dem wir zusammen mit Lia-Marie den Tiergarten erkunden konnten, immer dann wenn Lia-Marie müde war, konnte sie im Bollerwagen Platz nehmen und die Erkundung lief weiter. Da wir bis zu dem Besuch bei den Delphinen noch 1 ½ Stunden Zeit hatten, beschlossen wir bei den zweitliebsten Tieren von Lia-Marie, den Pinguinen, den ersten Besuch zu machen.

So ging es an den Tigern, Löwen, Bären und Wölfen vorbei (die natürlich auch große Beachtung fanden und auf eine interessierte Lia-Marie trafen), zu den Eisbären, Seelöwen und Pinguinen. Je näher das Delphintreffen rückte, desto aufgeregter wurde Lia-Marie. Ab 12.00 Uhr kam die Nachfrage fast minütlich, wann es denn endlich soweit ist.

Um 12.30 war es dann endlich soweit. Wir wurden von einer Biologin des Tiergarten Nürnberg in Empfang genommen, die uns zu einem versteckt gelegenen Delphinarium brachte.

Dort angekommen mussten erstmal die Hände desinfiziert werden, danach die Schuhe und dann war der große Moment gekommen – neugierig blickend erwarteten uns die Delphine. Lia-Marie bekam erklärt und gezeigt, was die Delphine so fressen und konnte dann einen ersten Kontakt mit den Delphinen herstellen.

(Vergessen Sie bitte nicht, Ihre Lautsprecher einzuschalten, das Video verfügt über einen Live-Ton!)

Dann durfte sie lange und ausdauernd die Delphine streicheln, füttern und vor allem mit ihnen spielen. Es wurde ausgiebig mit Bällen geworfen, die die Delphine mit viel Wasserbeigabe wieder zu Lia-Marie brachten. Zwischendurch durfte Lia-Marie die Kinderstube der Seelöwen besuchen und auch diese hautnah erleben.



Danach ging es wieder zurück zu den Delphinen, die auch nicht müde immer wieder die Interaktion mit Lia-Marie suchten und erreichten. Ein häufiges ausdauerndes Kinderlachen war jede Sekunde Vorbereitung wert!!


 
Nach knapp zwei Stunden näherte sich das Delphin-Treffen dem Ende und es fand eine herzliche Verabschiedung statt. Danach ging es noch mal auf die große Runde durch den Tierpark – hier konnte Lia-Marie noch im Streichelzoo die Tiere füttern, unbeschwert die Riesenrutsche meistern und noch viele tolle Tiere sehen.

Um 16.00 Uhr machten wir uns dann, mit einer glücklichen und erschöpften Lia-Marie, auf  in Richtung Ausgang.

Um 18.00 Uhr waren wir dann zurück am Ausgangspunkt unserer Reise und verabschiedeten uns von Lia-Marie und ihrer Mutter.

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Danke an alle, die diese Aktion unterstützt und möglich gemacht haben! Insbesondere an den Tiergarten Nürnberg, an die Biologin Annette Kilian vom Tiergarten Nürnberg, die Lia-Marie im Delphinarium begleitete und ihr die Delphine ganz nahe brachte, an Herrn Dr. Lorenzo von Fersen vom Tiergarten Nürnberg - vielen vielen Dank für die tolle Unterstützung von mir und vor allem von Lia-Marie!!!!
 


Presse-Echo ....:




Einige Zeit nach der Aktion telefonierte ich mit der Mutter, die mir erzählte, dass Lia-Marie noch immer von dem Tag schwärmt und den Stoff-Delphin seither überall mit hinschleppt. Ich dachte mir noch eine kleine Überraschung aus. Von drei der schönsten Fotos unseres Delphin-Besuches lies ich Bilder in Postergröße ausplotten und vereinbarte mit der Mutter von Lia-Marie ein kurzes Treffen zu einem Eis-Kaffee-Besuch in ihrem Heimat-Ort. Dort übergaben wir Lia-Marie, die in Begleitung ihrer Freundin kam, die Fotos. Lia-Marie war begeistert und nach einem ausgiebigen Eis-Kaffee-Besuch machten wir uns wieder auf die Heimfahrt!

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