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Vorläufiges Fazit der Weihnachtshilfsaktion "Leuchtende Kinderaugen in Aschaffenburg" 2010


Aktionsverlauf:
Bereits im August 2010 begann Timo Bieber mit den Vorbereitungen zur größten Weihnachtshilfsaktion in Aschaffenburg. Nach dem erfolgreichen Aktionsstart im Jahr 2009, an dem es erstmal gelang, allen 950 bedürftigen Kindern aus Aschaffenburg und Umgebung ein Weihnachtsgeschenk zu ermöglichen, war es eine Selbverständlichkeit, die Aktion auch 2010 fortzusetzen.

Rückblick:
Im Jahr 2009, spät und aufgerüttelt durch einen Fernsehbericht auf MainTV im November 2009, war ja alles in einer "HauRuck-Aktion" innerhalb von nur 4 Wochen gestemmt worden. Im Jahr 2010 sollte dies langfristig strukturierter und auch vorbereiteter ablaufen.

Weiterer Aktionsverlauf:
So wurden im August 2010 Flyer selbst entworfen und 2.500 Stück in Druck gegeben. Erste Vorgespräche mit dem Sozialverein "Grenzenlos" fanden statt. Weiterhin wurde der Oberbürgermeister der Stadt Aschaffenburg um die Übernahme der Schirmherrschaft für die Aktion gebeten, was auch einige Wochen später seine Zustimmung fand.

Ab September 2010 begaben wir uns auf den Weg durch die Aschaffenburger Industrie, um dort persönlich in über 70 angesteuerten Zielen, die Spendenaktion vorzustellen und um Mithilfe in Form von Sach- oder Geldspenden zu bitten. Einige Besuche in manchen Großfirmen und Großbanken in Aschaffenburg endeten leider mit einem Kopfschütteln unsererseits - hier zeigte sich, dass in der Regel oft der Mittelstand ein Vorbild ist, an sozialer Kompetenz und Verantwortungsgedanken - auch eine Erfahrung für mich!

Im Oktober wurden Plakate für die Aktion entworfen, um den Bekanntheitsgrad der Aktion weiter zu steigern und in Druck gegeben. So wurden 100 Plakate in den verschiedensten Geschäften, Kindergärten und Schulen in Stadt und Landkreis Aschaffenburg, sowie in den Städten und Landkreisen Obernburg und Miltenberg aufgehängt.

Weiterhin gingen Mails und Schreiben an ca. 50 Promis, darunter Maddin Schneider, an Michael Schumacher, an die Ludolfs, an die Fantastischen 4, an Urban Priol, an Marcel Schäfer, um nur einige zu nennen. Auch hier war bis Ende November ein Rücklauf zu verzeichnen und einige Promis beteiligten sich durch tolle Sachspenden!

Gingen wir ja im August noch von 600 bedürftigen Kindern aus, wie man im Text in den Aktionsflyern sehen kann, erhöhten wir die Zahl auf den Plakaten im Oktober schonmal auf 700 bedürftige Kinder, um dann Ende Oktober die realen Zahlen zu erfahren, eine Zahl von unglaublichen 1.250 bis 1.500 bedürftigen Kindern aus Stadt und Landkreisen Aschaffenburg, Obernburg und Miltenberg! Dies war der Moment, in dem mir, als Organisator ein wenig Angst und Bange wurde. Was, wenn "nur" 600 Geschenke abgegeben werden, wobei dass "nur" wirklich in Anführungsstrichen zu sehen ist, denn auch 600 Geschenke müssen erstmal erreicht werden und stellen bereits eine große Menge dar - soll man dann jedem 2. Kind sagen, in diesem Jahr nicht, kommt nächstes Jahr wieder? Eine große Bürde, die verlangte, die Aktionsarbeit noch einmal deutlich zu intensivieren!

So wurden nochmals viele Firmen aus dem persönlichen Umfeld angesprochen und dann versucht, die Aschaffenburger Medienlandschaft verstärkt ins Boot zu holen - ich weiß nicht, wieviele Mails ich an jede sich findende Mail-Adresse von Redakteuren des Funkhauses Aschaffenburg geschickt habe, man dachte sich bestimmt der "Mail-Bomber Bieber" schon wieder, nein ernsthaft,  ich stieß auch 2010 wieder auf offene Ohren im Funkhaus Aschaffenburg, ich wurde zu einem Interview-Termin eingeladen, in dessem Verlauf der Bericht für die Aschaffenburger Stadtzeitung entstand, der es sogar auf die Titelseite schaffte!

Im Anschluß daran wurde Ende November in der Malteser-Geschäftsstelle von MainTV ein Bericht zur Aktion gedreht, der mit verschiedenen Anmoderationen, häufig bis Mitte Dezember zu sehen war. Auch in der Prima-Sonntag fand sich ein Bericht zur Aktion, so dass nunmehr wirklich die Aktion in aller Munde war.

Auch das Main-Echo konnte sich zu einem kleinen Artikel, auf der vorletzten Seite,  zur Aktion entschließen, hier wäre wünschenswert die Berichterstattung noch ein wenig zu verbessern, im Sinne der guten Sache und evtl. Vorbehalte wegen Konkurrenzdenken einfach hinten an zu stellen!

Durch die Medienarbeit wurden auch viele Firmen auf uns aufmerksam, die ich in meiner Besuchsliste vergessen hatte, die sich anboten zu helfen und entsprechend zu spenden.

Ab Anfang Dezember trafen in einer stetig ansteigenden Kurve Sachspenden bei uns ein, die in einer großen freien Fahrzeughalle zwischengelagert wurden. Dort wurden diese gesichtet, vorsortiert und in große Kartons verpackt, um den Transport der Spenden zum Sozialverein Grenzenlos in einem LKW zu vereinfachen. Es wurde für den Abgabetag am Samstag. den 11.12.2010 eine Info-Wand entworfen, sowie ein Aktionsbericht als Film, gepaart mit Weihnachtsvideos, der im Abgaberaum über den Projektor informativ den ganzen Tag gezeigt wurde. In der Woche vor dem Abgabetag wurden bereits so knapp 3.000 Geschenke aller Art sortiert. Hier wurden aber auch viele Plüschtiere und Bücher mitgezählt, die als Einzelgeschenk dann doch zu klein wären und in Kombination mit anderen Geschenken dann für große Freude sorgen werden - aber bereits hier zeichnete sich ab, dass das große Spendenziel erreicht werden kann und wird!

Am Abgabetag selbst wurde der Hof der Geschäftsstelle zu einem Weihnachtsmarkt umgebaut, es wurden Glühweinstände errichtet, es wurde eine Würstchenbraterei errichtet, offene Feuerstellen vorbereitet und dass ganze noch weihnachtlich geschmückt. Es wurden Stände für die zu verkaufenden Weihnachtsartikel der Malteser-Jugend, für die Glühwein-Aktionstassen, errichtet und ab 8.00 Uhr konnten die Bürgerinnen und Bürger zu einem Besuch kommen.

Um 10.00 Uhr begrüßte Timo Bieber die Vorstandschaft des Sozialvereins Grenzenlos, die natürlich auch an diesem Tag bereitstanden, um Fragen zur Vergabeart und -möglichkeiten zu beantworten. Kurz danach fand sich der Schirmherr der Aktion, Oberbürgermeister Klaus Herzog ein. Herr Herzog zeigte sich in einem Fernseh-Interview, dass das anwesende Team von MainTV drehte, begeistert von der Aktion für die bedürftigen Kinder. Zufällig befand sich zu diesem Zeitpunkt das komplette Team der Schülermitverwaltung des Johannes-Butzbach-Gymnasium in Miltenberg im Abgaberaum die ihre Schulkasse, gefüllt mit 500 Euro, der Aktion "Leuchtende Kinderaugen" spenden wollten. Merih Ünal, Helena Schillikowski und Peter Neuberger (SchülerMitVerwaltung) wurden auch gleich interviewt und bekamen ein persönliches Lob und Dank aus dem Mund des Oberbürgermeisters der Stadt Aschaffenburg.

Viele Bürgerinnen und Bürger nutzten diesen Abgabetag und strömten den ganzen Tag über in den Abgaberaum und brachten oft überwältigende Sach- und Geldspenden vorbei. So kamen am Abgabetag selbst nochmal deutlich über 1.000 Sachspenden hinzu.

Am Montag, den 13.12.2010 werden wir vormittags schon die erste LKW-Ladung Sachspenden in die Abholräume im Sozialverein Grenzenlos in der Kolpingstraße bringen, die dort ab dem kommenden Mittwoch verteilt werden. Es stehen ja noch einige Sachspenden, unter anderem aus dem Charity-Baum der Galeria Kaufhof in der City-Galerie, sowie von einigen Firmen aus, die ich in der kommenden Woche noch abholen werde. Weiterhin müssen in der Autogallerie Kunzmann die nicht verkauften Original-Gemälde und die Geldsumme, für die verkauften Gemälde abgeholt werden.

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Abschließende Zahlen der 2010er Aktion:
- ca. 6.500 Sachspenden (aber es sind nicht zuviele Geschenke, da bei dieser Summe auch Hunderte Plüschtiere und Hunderte Bücher mitgezählt wurden, die zu einer Geschenkauffüllung genutzt werden können, so dass ca. 1.500 verpackte Einzelgeschenke übrig bleiben)

- Geldspenden im vierstelligen Euro-Bereich.

- mehr als drei LKW-Ladungen Sachspenden, verpackt in hunderten Umzugskartons wurden von uns zum Sozialverein Grenzenlos gefahren - sprich mehrere Tonnen Spielsachen, Bücher, Plüschtiere, Fahrräder, Dreiräder und vieles mehr - das Ergebnis IHRER Spendenbereitschaft!


VIELEN VIELEN DANK allen Spendern - wir sind überwältigt, stolz und voller Demut über diese enorme Spendenbereitschaft vieler Bürgerinnen und Bürgern und vieler Firmen im Großraum Aschaffenburg, Obernburg und Miltenberg - so blicken wir voller Zuversicht auf die Weihnachtsaktion "Leuchtende Kinderaugen" 2011, die sicherlich (leider) wieder nötig sein wird und hoffen auch da wieder auf Ihre großartige Unterstützung!

Timo Bieber
 

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